dieruhrgebietsradler

Rad im Alltag

 

Ich bin davon überzeugt, dass das Auto den Menschen, den Städten, der Natur, den Kindern nicht gut tut, zumindest in der Menge in der es benutzt wird und mit der Bedeutung, die ihm gegeben wird.
Meine Partnerin und ich leben seit einigen Jahren autofrei, d.h. wir besitzen keines und benutzen nur eines wenn es gar nicht anders geht, das ist so ungefähr 1 bis 2 Mal im Jahr.

Zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV und der Bahn kommen wir gut und meist entspannt klar, nicht nur auf Radtouren sondern gerade auch im Alltag. Meist ist eine Kombination S-Bahn oder RE und Rad, evt. Faltrad die beste Lösung.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das zumindest in Duisburg und Umgebung gut geht. Angeblich soll es ja nicht nur auf dem Land sondern sogar im Ruhrgebiet unmöglich sein, siehe die täglichen Staumeldungen auf der A40, A42, A59, A2, A3 ...

Wir investieren einen kleinen Teil des gesparten Geldes in qualitativ hochwertige Ausrüstung:
In ein tolles Birdy von r+m, ein schönes Trekkingrad von tout terrain, ein Liegerad von hp velotechnik, einen genialen Anhänger von hinterher, gute Regenkleidung, und jetzt noch in ein B-Turtle. Das sind alles angeblich "teure" Produkte, die aber inzwischen teilweise fast 20 Jahre zuverlässig im harten und täglichen Einsatz sind und somit nicht "teuer" für uns waren.

 

Eine kleine Bildergeschichte für Leute, die öfter mal einen größeren Einkauf machen oder etwas zu transportieren haben

- ohne Auto und ohne Platz oder Geld für ein Lastenrad

 

Zu Hause wird der Anhänger mit der Weber-Kupplung angekoppelt, beim Supermarkt abgekoppelt und die Deichsel um 90 Grad gedreht. Mit dem Handwagen geht's in den Laden

 

Der Einkauf kommt direkt in die Kiste und wird an der Kasse bezahlt

 

Auf dem Parkplatz Deichsel wieder drehen, Hänger ankoppeln. Wieder zu Hause...

 

... kommen die Räder in die Hängerwanne, Deichsel dazu und der ganze Hänger an die Wand