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Rad im Alltag

 

 

AKTUELL IN DUISBURG

 Video über den Ride of Silence 2020 in Duisburg

Rideofsilence2020

 

 

 

Einladung zum Ride of Silence 2020 in Duisburg

 

Der ADFC Duisburg wird den diesjährigen Ride of Silence Corona-angepasst durchführen.
An drei Geisterrädern in Duisburg werden Aktionen veranstaltet.

 

Wir bitten darum, einzeln oder zu zweit zu kommen. Wie immer möglichst in heller oder weißer Kleidung und eine weiße Blume (Rose) mitzubringen.
An dem bzw. den Geisterrädern bitte ein Selfie mit Blume machen, gerne auch kniend wie auf dem Logo. Sofern die Bereitschaft dazu da ist, das Selfie schicken an
mailto:wolfgang@wolfgangdewald.de
Dann bitte die Blume ablegen und eine Schweigeminute abhalten.
Für die situationsbedingte Organisation bitten wir darum, sich in die folgende Liste einzutragen:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1InDM9_5_56vSdHlmWHJZNmlR3Hd5jjpneHerTA8vCi4/edit?usp=sharing

Für „Besucher x“ jeweils eine oder zwei Personen eintragen, die bitte jeweils nacheinander die Aktion innerhalb des 10-Minuten-Zeitfensters durchführen.
Eintragungen an mehreren Geisterräder sind natürlich möglich.
Am Ruhrorter Kreisel werden die Aktionen gefilmt. Wer nicht gefilmt werden möchte, schreibt das bitte in die Liste und teilt das vor Ort mit.

 


Die Geisterräder stehen

  • Ruhrort Kreisel Eisenbahnstr./Hafenstr./Am Nordhafen
  • Ruhrort Karl-Lehr-Brücke, östliche Seite
  • Hüttenheim/Huckingen MündelheimerStr. / Kaiserswerther Str.
  • Mittwoch, 20.5.2020, jeweils 19.00 – 20.00 Uhr

 

Aus den Selfies und dem Film werden eine Doku bzw. ein Video erstellt, die den Teilnehmern zur Verfügung gestellt und veröffentlicht werden. So hoffen wir, eine starke „Demo“ durchzuführen.

 

Wir hoffen, dass die Liste gefüllt wird und wir so für Vision Zero in Duisburg ein beeindruckendes Zeichen setzen.

 

Für Rückfragen bitte eine Mail an die oben angegebene Adresse.


 

Ride of Silence

 

am 20.Mai 2020 in Duisburg

 

Jährlich zum dritten Mittwoch im Mai findet der
„Ride of Silence“ weltweit statt.
In der gesamten Welt wird dadurch der getöteten Radfahrenden gedacht und die Vision Zero – das Ziel von einem Straßenverkehr ohne Tote – verfolgt.

 

Auch wir vom ADFC Duisburg nehmen am Ride of Silence teil und drücken hiermit unser Mitgefühl für die Angehörigen der getöteten und verletzten Radfahrenden in Duisburg und weltweit aus. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Vision Zero richtig und wichtig ist.
Alle müssen geschützt werden: Frau und Mann, jung und alt, klein und groß, schwarz und weiß, dick und dünn. Es darf hierbei keine Grenzen geben !
Wir möchten, dass alle Menschen weltweit sicher am Straßenverkehr teilnehmen können – auch und gerade aber nicht nur mit dem Fahrrad.

 


 


 

Leider fiel die KIDICAL MASS wegen Covid19 aus.
Die Frage, wie die Sicht von Kindern im Fahrradanhänger auf Duisburg wohl ist, ließ mich aber nicht mehr los.
Deshalb habe ich ein kleines Video gedreht, viel Spaß damit:
https://youtu.be/QbeNsWyJnk0
Wenn es gefällt, bitte teilen.

 

 

Ich bin davon überzeugt, dass das Auto den Menschen, den Städten, der Natur, den Kindern nicht gut tut, zumindest in der Menge in der es benutzt wird und mit der Bedeutung, die ihm gegeben wird.
Meine Partnerin und ich leben seit einigen Jahren autofrei, d.h. wir besitzen keines und benutzen nur eines wenn es gar nicht anders geht, das ist so ungefähr 1 bis 2 Mal im Jahr.

Zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV und der Bahn kommen wir gut und meist entspannt klar, nicht nur auf Radtouren sondern gerade auch im Alltag. Meist ist eine Kombination S-Bahn oder RE und Rad, evt. Faltrad die beste Lösung.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das zumindest in Duisburg und Umgebung gut geht. Angeblich soll es ja nicht nur auf dem Land sondern sogar im Ruhrgebiet unmöglich sein, siehe die täglichen Staumeldungen auf der A40, A42, A59, A2, A3 ...

Wir investieren einen kleinen Teil des gesparten Geldes in qualitativ hochwertige Ausrüstung:
In ein tolles Birdy von r+m, ein schönes Trekkingrad von tout terrain, ein Liegerad von hp velotechnik, einen genialen Anhänger von hinterher, gute Regenkleidung, und jetzt noch in ein B-Turtle. Das sind alles angeblich "teure" Produkte, die aber inzwischen teilweise fast 20 Jahre zuverlässig im harten und täglichen Einsatz sind und somit nicht "teuer" für uns waren.

 

Eine kleine Bildergeschichte für Leute, die öfter mal einen größeren Einkauf machen oder etwas zu transportieren haben

- ohne Auto und ohne Platz oder Geld für ein Lastenrad

 

Zu Hause wird der Anhänger mit der Weber-Kupplung angekoppelt, beim Supermarkt abgekoppelt und die Deichsel um 90 Grad gedreht. Mit dem Handwagen geht's in den Laden

 

Der Einkauf kommt direkt in die Kiste und wird an der Kasse bezahlt

 

Auf dem Parkplatz Deichsel wieder drehen, Hänger ankoppeln. Wieder zu Hause...

 

... kommen die Räder in die Hängerwanne, Deichsel dazu und der ganze Hänger an die Wand

 


Und natürlich, was ich ganz wichtig finde:
die Critical Mass, die es auch ihn Duisburg hoffentlich gerade schafft, dauerhaft über die kritische Masse von 16 Teilnehmern hinaus zu kommen.
Mitmachen !!! In Duisburg oder sonstwo.

In vielen Städten weltweit findet eine Critical Mass statt.

Ohne Organisation, ohne Leitung, ohne politische Zeichen,
ohne kommerzielle Interessen treffen sich Menschen,
um gemeinsam in ihrer Stadt Rad zu fahren.
Da sie in einer möglichst großen Gruppe durch die Stadt fahren,
wollen sie radfahrend wahrgenommen werden.
Sie sind davon überzeugt, dass das Fahrrad gerade im Alltag eine viel größere Rolle spielen kann und muss als bisher.
- Wir behindern nicht den Verkehr,
wir sind Verkehr -

Die Route ist nicht festgelegt, wer vorne fährt, führt. Wer Lust dazu hat, fährt vorne.

Im Vordergrund stehen Spaß und Freude am Radfahren.
Die Touren dauern ca. 90 Minuten und enden am Startpunkt. Das Tempo ist gemütlich.